24. September 2018

CountVision Tutorial: Datenimport vom Deutschen Wetterdienst

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt unter der Adresse ftp://ftp-cdc.dwd.de/pub/CDC/ Wetterdaten kostenlos zur Verfügung. Diese Daten können als CSV-Datenquelle per FTP an CountVision angebunden werden. Für diese Anbindungen bietet CountVision spezielle Funktionen, um die Anbindung an den DWD zu erleichtern.

Anleitung:

Zur Anbindung wird zunächst eine CSV-Datenquelle angelegt. Hierzu wird im Datenquellenmenü über dem Button mit dem Pluszeichen Datenquelle CSV (Assistent) ausgewählt. Nach Festlegung von Zuordnung und Arbeitsbereich klicken Sie auf Weiter.

Anlegen der Wetterdaten (Schritt 1)

In unserem Beispiel möchten wir die Sonnenscheindauer pro Stunde für die DWD-Messstation Münster/Osnabrück hinzufügen. Hierfür muss zunächst der passende Ordner in der Ordnerstruktur auf dem FTP-Server des DWD gefunden werden:

ftp://ftp-cdc.dwd.de/pub/CDC/observations_germany/climate/hourly/sun/recent/

In diesem Ordner befinden sich die Messdaten aller Stationen, die stündlich die Sonnenscheindauer erfassen. (Die Selektion der einzelnen Station findet erst im Schritt 7 statt.)

Anlegen der Wetterdaten (Schritt 2)

Die notwendigen Einstellungen sind im Screenshot Abbildung 28 Anlegen der Wetterdaten (Schritt 2) zu sehen. In der folgenden Maske können Sie irgendeine ZIP-Datei auswählen:

Anlegen der Wetterdaten (Schritt 3)

Diese wird dann automatisch entpackt und man sieht die eigentliche Text-Datei, die die Messwerte enthält. Dies ist eine Text-Datei in dessen Dateinamen sich der Zeitraum der erfassten Daten befindet:

Anlegen der Wetterdaten (Schritt 4)

Diese Datei wird geladen und angezeigt. Hier können Sie nun den Zeilenversatz und das Trennzeichen festlegen.

Anlegen der Wetterdaten (Schritt 5)

Beim Klick auf Weiter werden die Daten entsprechend interpretiert.

    

Anlegen der Wetterdaten (Schritt 6)

In dieser Maske (Schritt 6) wird nun festgelegt, welche Spalte den Zeitstempel und welche Spalte den Wert enthält. Wichtig ist hier auch die Festlegung des Dezimaltrennzeichens. Hiernach kann man über Weiter weiterklicken.

Im nächsten Schritt können Sie Ihre Geo-Koordinaten in das obere Suchfeld einfügen und die verfügbaren Messpunkte nach Entfernung (Luftlinie) sortieren lassen. So bekommen Sie die Messstation, die Ihnen entfernungsmäßig am nächsten liegt.

Diese Daten lassen sich über Kartendienste im Internet in Erfahrung bringen:

Bing maps:

Man sucht über das Suchfeld den eigenen Ort und klickt dann mit der rechten Maustaste auf den genauen Ort. Daraufhin werden die Daten angezeigt und lassen sich mit einem Klick in die Zwischenablage kopieren.

Alternativ Google maps:

Hierfür klickt man im Browser mit der rechten Maustaste auf die Karte. Über „Was ist hier?“ erfahrt man die genauen Geo-Koordinaten.

Die Daten können dann in das Feld Koordinaten im CountVision eingegeben werden.

Anlegen der Wetterdaten (Schritt 7)

Im letzten Schritt wird der einzelne Zählpunkt ausgewählt und gespeichert. Wenn man weitere Zählpunkte aus dieser Datenquelle ableiten möchten, kann man unter Datenquellen erneut über die Scanfunktion weitere Messstationen hinzufügen.

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